18 Jul Neuseeland

Eine Reise nach Neuseeland liegt hinter uns. Ein Land voller Kontraste und einer traumhaft schönen Landschaft. Wer die Stille auf diesem kleinen Flecken Erde sucht muss weit in das Land hinein, sich in den Bergen ein ruhiges Plätzchen suchen oder z.B. mit dem eigenen Boot aus die Fjordlandschaften erkunden.

Der Massentourismus hat auch Neuseeland längst erreicht. Für das kommende Jahr werden mehr Touristen erwartet als das Land Einwohner hat, tendenz steigend. Die Spuren der Massen sind bereits deutlich sichtbar. Im Gegensatz zu heute konnte noch vor einigen Jahren in der Natur übernachtet werden und was unter „freedom camping“  bekannt ist.

Freedom camping ist nur noch selten und ausschliesslich „Self Contained“ möglich. Camp Sites hat es genug, doch das ungestörte Freieheitsgefühl kommt auf einem der vielen voll digitalisierten WLAN Campingplätzen ganz sicher nicht mehr auf.  Es gibt Sie noch, die gewissen Orte, an denen umgeben von Natur Lagerfeuerromatik noch möglich ist, doch diese sind sehr selten geworden und liegen abseits der Mainstream-Higways. Der Respekt der Natur gegenüber ist bei einigen auf ein Niveau gefallen was mir die Sprache nimmt. Bereits auf einer Reise 2017 nach Madeira bin ich einige der vielen Levadas gewandert und habe an manchen Stellen mehr Hinterlassenschaften gezählt als Bäume in der umgebung standen. Ich hoffe dass dieses Szenario Neuseeland erspart bleibt. Um Queenstown herum werden die Touristen in Speedbooten so schnell die Flussarme hinaufgejagt, dass es unmöglich ist irgend ein Detail wahrnehmen zu können. Innerhalb nur einer Stunde konnte ich 30 voll besetzte Reisebusse zählen, die auf der Strasse zum Milford Sound unterwegs waren.

Dennoch bietet Neuseeland sehr viel abgelegene Natur und Ruhe sodass sich die Seele in der Weite am Horizont verlieren kann. Die Marlborough Sounds konnte ich leider nicht wie geplant besuchen. Ein starkes Unwetter, welches mehrere Tage andauerte, durchkreuzte meine Planung. Extreme Regenfälle und Sturmböen, bei denen an kein sicheres Fahren mehr zu denken war, zwangen mich zu einer Routenänderung. Die Westcoast der Südinsel sowie die Marlborough Sounds möchte ich jedoch noch einmal gerne besuchen. Nach einer Reise ist vor einer Reise. In der Galerie 3 sind ein paar Impressionen aus NZ eingestellt.

18 Jul  Neuseeland

Eine Reise nach Neuseeland liegt hinter uns. Ein Land voller Kontraste und einer traumhaft schönen Landschaft. Wer die Stille auf diesem kleinen Flecken Erde sucht muss weit in das Land hinein, sich in den Bergen ein ruhiges Plätzchen suchen oder z.B. mit dem eigenen Boot aus die Fjordlandschaften erkunden.

Der Massentourismus hat auch Neuseeland längst erreicht. Für das kommende Jahr werden mehr Touristen erwartet als das Land Einwohner hat, tendenz steigend. Die Spuren der Massen sind bereits deutlich sichtbar. Im Gegensatz zu heute konnte noch vor einigen Jahren in der Natur übernachtet werden und was unter „freedom camping“  bekannt ist.

Freedom camping ist nur noch selten und ausschliesslich „Self Contained“ möglich. Camp Sites hat es genug, doch das ungestörte Freieheitsgefühl kommt auf einem der vielen voll digitalisierten WLAN Campingplätzen ganz sicher nicht mehr auf.  Es gibt Sie noch, die gewissen Orte, an denen umgeben von Natur Lagerfeuerromatik noch möglich ist, doch diese sind sehr selten geworden und liegen abseits der Mainstream-Higways. Der Respekt der Natur gegenüber ist bei einigen auf ein Niveau gefallen was mir die Sprache nimmt. Bereits auf einer Reise 2017 nach Madeira bin ich einige der vielen Levadas gewandert und habe an manchen Stellen mehr Hinterlassenschaften gezählt als Bäume in der umgebung standen. Ich hoffe dass dieses Szenario Neuseeland erspart bleibt. Um Queenstown herum werden die Touristen in Speedbooten so schnell die Flussarme hinaufgejagt, dass es unmöglich ist irgend ein Detail wahrnehmen zu können. Innerhalb nur einer Stunde konnte ich 30 voll besetzte Reisebusse zählen, die auf der Strasse zum Milford Sound unterwegs waren.

Dennoch bietet Neuseeland sehr viel abgelegene Natur und Ruhe sodass sich die Seele in der Weite am Horizont verlieren kann. Die Marlborough Sounds konnte ich leider nicht wie geplant besuchen. Ein starkes Unwetter, welches mehrere Tage andauerte, durchkreuzte meine Planung. Extreme Regenfälle und Sturmböen, bei denen an kein sicheres Fahren mehr zu denken war, zwangen mich zu einer Routenänderung. Die Westcoast der Südinsel sowie die Marlborough Sounds möchte ich jedoch noch einmal gerne besuchen. Nach einer Reise ist vor einer Reise. In der Galerie 3 sind ein paar Impressionen aus NZ eingestellt.